Die Weinbergschnecke ist immer schon in Deutschland heimisch. Bereits die alten Römer wussten sie als Delikatesse zu schätzen und haben sie als besonders wertvolles protein- bzw. eiweißreiches Nahrungsmittel in die Esskultur etabliert. Bis heute ist sie in den Rheinwiesen zu finden. Die Weinbergschnecke steht jedoch seit langer Zeit unter Artenschutz und darf bis heute nicht so einfach abgesammelt werden.
Bis ins 19. Jahrhundert haben die Mönche im Cistercien-Kloster Kamp in Kamp-Lintfort die Weinbergschnecke in eigens dafür angelegten Schneckenparzellen gezüchtet, um diese während der Fastenzeit mit Kraut zu verspeisen. In der Bibel gilt die Weinbergschnecke weder als Fleisch noch als Fisch.